Schmecken, schmusen, spüren!
Zuerst die Kirsche, dann das Sahnehäubchen, bis das Erdbeereis auf der Zunge zergeht: Ein prall gefüllter, cremiger Eisbecher schmeckt klasse. Aber nicht nur das: Nahrungsmittel wirken auf unseren Hormonhaushalt ähnlich wie Musik oder Berührungen. Manche sogar besonders stark - man nennt sie Aphrodisiaka.
Ein Korb voller Geheimnisse
Schon Aphrodite, die griechische Göttin der Liebe, ging für ihre Libido in den Wald. Dort suchte sie nach Kräutern und Gewürzen, die Lust machen und den Körper stimulieren. In Aphrodites Korb fand man eine Mischung aus Sauerampfer und Distelblumen. Dabei gibt es viel angenehmere Hilfsmittel aus der Natur.
Anmachen und Tee trinken
Zum Beispiel chinesischen Tee: Die getrockneten Blätter werden mit dampfend heißem Wasser aufgegossen. Nach ein paar Minuten entfaltet sich das Tee-Aroma - und mit ihm eine anregende und leistungssteigernde Wirkung. Auf alten japanischen Bildern sieht man Liebespaare sogar während dem Akt Tee trinken. Eine zweite Schale schadet also nicht.
Scharf bis in die Wurzel
Ingwer findet man auf dem Boden vieler Teetassen. Vor allem Indonesier glauben, dass das Wurzelgewächs die Lust auf Sex steigern kann. Sie mischen Ingwer in den traditionellen Jamu-Kräutertrunk, der jung und fit halten soll. In Indien isst man Ingwer gegen Impotenz, allerdings in Honig eingelegt. Schmeckt scharf - und stimuliert nicht nur die Geschmacksknospen.
Pineapple Express
Wer fruchtige Aphrodisiaka mag, sollte Ananas snacken. Mit Chilipulver gegessen oder in Honig und weißen Rum eingelegt wirkt die vollreife Frucht stärkend und reinigend. Der wunderbare Ananas-Duft tut sein Übriges.
Nur für Mutige!
Die bekanntesten natürlichen Aphrodisiaka sind Austern. Sie enthalten wertvolle Proteine und viel Zink. Das kurbelt die Hormon-Produktion an und belebt - schmeckt aber nicht jedem. Besonders Mutige sollten Brennessel pflücken: Ein Streif über die Beine und das Blut pulsiert in den Adern. Nicht deine Tasse Tee? Dann solltest du beim chinesischen Heißgetränk bleiben.
